Selbstdarstellung des Jazzclubs Tübingen

Der Jazzclub Tübingen zählt zu den regsten Clubs im Land, er ist eine Institution in der Jazz-Szene und eine Oase in der durch Streichungen immer mehr verödenden Kulturlandschaft. Da zum einen viele regional und darüberhinaus bedeutende Jazz-Musiker in Tübingen und Umgebung leben, schöpft der Jazzclub aus einem stets gefüllten Reservoir und kann auch lokale Jazz-Abende mit renommierten Musikern gestalten (nicht wenige Jazz-Preisträger des Landes sind aus dem Club hervorgegangen und fühlen sich ihm eng verbunden).

Zum anderen gibt er gerade jungen Musikern sowohl als Nachwuchsmitglieder etablierter Formationen als auch bei den mittwöchlichen Sessions ein Forum, in dem sie immer wieder mit bedeutenden Musikern auf einer Bühne stehen.

Gerade die Sessions sind in den letzten Jahren zu einer festen, fast legendären Einrichtung geworden. Nicht selten kommen zu den Jams mehr Zuhörer als zu den ausgewiesenen Konzerten. Dazu tragen sicher auch die Special Sessions bei, die mit thematischen Schwerpunkten ebenso ihr interessiertes Publikum finden wie die Newcomer Sessions, bei denen junger Musiker oft zum ersten Mal vor Publikum spielen.

Neben den Konzerten (typischerweise ca. 15 - 20 pro Jahr) mit Musikern aus ganz Deutschland, - nicht selten aber auch aus anderen Ländern - und den Sessions, die alle im Jazzkeller Tübingen stattfinden, engagiert sich der Jazzclub auch bei Konzerten, die ein größeres Publikum ansprechen. Veranstaltungsorte sind dann meist das Sudhaus (früher auch das Depot). Zu nennen ist hier vor allem die im Jahresrhythmus stattfindende „Night of Ballads and Blues” - eine Veranstaltung von Jazzclub, Jazz im Prinz Karl und Sudhaus, bei der sich Tübinger Jazz-Musiker zusammen mit Musikern aus anderen Stilrichtungen dem Publikum präsentierten. Diese vom Jazzclub Tübingen mitinitiierte Veranstaltung gibt einen Überblick über die Tübinger Musikszene und hat sich als Event etabliert, zeigte doch das volle Haus das rege Jazz-Interesse von Musikfreunden aus Nah und Fern.

Auch darüberhinaus tut sich der Jazzclub immer wieder im Rahmen seiner bescheidenen finanziellen Möglichkeiten z.B. mit dem Tübinger Jazz-Veranstalter Jazz im Prinz Karl zusammen, um dem lokalen Publikum auch kostspieligere Acts zu präsentieren.

Der Jazzclub Tübingen gehört im Übrigen zu den Mitinitiatoren der Tübinger Jazz & Klassik Tage, die erstmals 1999 abgehalten wurden.

Auch die Zusammenarbeit mit dem SWR-Studio Tübingen hat sich inzwischen seit einigen Jahren bewährt: Im Rahmen der Reihe Jazz im Studio fanden bereits zahlreiche Konzerte in den Räumen des SWR auf dem Österberg statt.

Monatlich informiert der Jazzclub seine Mitglieder und andere Interessierte sowohl im Web als auch mit der gedruckten Programmbroschüre „JAZZ” über seine Aktivitäten. Früher erschien das Programm als Heft im Schwarzweißdruck unter dem Namen „Swing!”, seit September 2007 ist es ein zehnseitiger Flyer in Farbe.)

Schon seit einigen Jahren wird das gedruckte Programm gemeinsam mit dem Reutlinger Jazzclub IN DER MITTE herausgegeben, damit die Jazz-Interessierten möglichst viel Information aus der nahen Region in die Hand bekommen.

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